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Jahreshauptversammlung FF Lindenstruth 2017

Jahreshauptversammlungen der FF Lindenstruth und der Einsatzabteilung

Die Einsatzabteilung und der Verein Freiwillige Feuerwehr Lindenstruth hielten ihre Jahreshauptversammlungen zum dritten Mal im Feuerwehrhaus ab. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Gerhard Albach, begrüßte, auch im Namen von Wehrführer Peter Fink, neben den 42 erschienenen Mitgliedern besonders den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Frank Oliver Damm. Damm überbrachte die Grüße der Gemeinde und bedankte sich bei den Aktiven.

Er beleuchtete die 100Alarmierungen der Gesamtgemeinde, bei denen Lindenstruth bei 30 dabei war und die Einsatzzahlen eine zunehmende Tendenz zeigen.

 

Vorsitzender Gerhard Albach berichtete von dem Kurzurlaub der Aktiven auf Mallorca, einem 2-Tagesausflug nach Bamberg und der Winterwanderung der Aktiven nach Grünberg. Für die Vorschulkinder im Kindergarten führten Michael und Gerhard Albach, unter Mithilfe von Lisa Wagner, zum fünften Mal zwei Brandschutzerziehungstage im Feuerwehrhaus durch. Die Vereinshomepage wird von Dylan Weissmann, unterstützt von Lars-Patrick Grün, betreut und kann über ff-lindenstruth.de angeklickt werden. Bei Facebook ist die FF Lindenstruth ebenfalls präsent.

 

Kevin Chladek berichtete von der Jugendfeuerwehr von einer Großübung mit den anderen Ortsteilen und einem Berufsfeuerwehrtag, bei dem die Jugendlichen 24 Stunden im Feuerwehrhaus verbringen und „Feuerwehr leben“. Es sind 7 Mitglieder aktiv, die noch Schlittschuhlaufen in Frankfurt, den Gemeindepokalwettkampf, einen Ausflug zum Luftrettungszentrum in Gießen und Übungen verschiedener Art auf dem Programm hatten. Den Bericht der Minifeuerwehr verlas Peter Fink für die verhinderte Betreuerin Selina PetersenLeider ist die Zahl der Kinder zurück gegangen, da es teilweise nicht möglich war, einen wöchentlichen Übungstermin zu finden, der allen gerecht geworden wäre.  Deshalb sind im Moment nur noch 6 Kinder aktiv. Neben den üblichen Übungen und dem Vermitteln von „Verhalten in Notfallsituationen“ gab es einen Ausflug in die Lochmühle und eine Halloween Party.

 

Wehrführer Peter Fink konnte von dreißig Einsätzen, davon sechs Technischen Hilfeleistungen und acht Bränden berichten. Er hob die Einsätze wegen Gasaustritt in der Firma Weiss und die Wachbesetzung  in Ettingshausen  wegen Telefonausfall hervor und bedauerte, dass der für viel Geld angeschaffte Verkehrssicherungsanhänger aus gesetzlichen Gründen nicht mehr eingesetzt werden dürfe. „Hier wird fahrlässig mit der Gesundheit der freiwilligen Feuerwehrleute umgegangen“, so seine Worte. In der Einsatzabteilung sind 27Aktive, davon fünf Frauen, es standen 24 Übungen auf dem Übungsplan und es konnten 3 Lehrgänge in der Landesfeuerwehrschule in Kassel absolviert werden. Ein zunehmendes Problem ist die zögerliche Umstellung der Meldeempfänger auf digitale Alarmierung, denn die alten Melder sind in die Jahre gekommen und funktionieren oft nicht mehr.

 

Kassierer Michael Albach berichtete von einem zurück gehendenKassenbestand, da 2016 keine Veranstaltung organisiert worden ist. Thorsten Niebergall und Felix Steiner hatten die Kasse geprüft und keine Beanstandungen, so dass einer Entlastung des Vorstandes nichts im Wege stand. Neue Kassenprüfer sind Rüdiger Müller, Jörg Kühn, Thomas Walter und Herbert Niebergall. Befördert wurden von Frank Oliver Damm und Peter Fink die Kameraden Kevin Chladek, Jonas Jung und Felix Steiner zu Hauptfeuerwehrmännern.

 

Teilweise in Abwesenheit wurden für 60 Jahre Hans Weiss, für 40 Jahre Michael Thelen, Waltraud Albach, Jürgen Münnich, Erhard Stock und Markus Wiener und für 25 Jahre Mitgliedschaft Katrin Bopp, Sven Tschajenski, Katja Jänsch, Andreas Döring, Lothar Klein, Barbara Döring und Hartmut Döringgeehrt und erhielten eine Urkunde und Rauchmelder. Eine besondere Ehrung erfuhr Helmut Schepp, der nun schon seit 40 Jahren dem Vorstand in verschiedenen Positionen angehört. Gerhard Albach zählte einige seiner Aktivitäten auf und überreichte eine Urkunde und ein Geschenk.

 

2017 sind der 1. Mai-Frühschoppen, das Dorffest und die Teilnahme an der Ausstellung der Heimatgeschichtlichen Vereinigung im Programm und es sindeine Zweitagesfahrt und eine Tagesfahrt geplant. Als Unterstellhalle für alle Vereine ist ein Neubau unter Beteiligung und durch Finanzierung von vier Vereinen am Bolzplatz geplant. Die Baugenehmigung liegt inzwischen vor.Gerhard Albach bezeichnete dies in seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher als vorbildlich, denn es sei nur ein einmaliger Zuschuss bei der Gemeinde beantragt worden, während üblicherweise jeder Verein für sich Maßnahmen plane und dafür nach den Vereinsförderrichtlinien der Gemeinde Zuschüsse erhalte. Die Freiwillige Feuerwehr habe dafür 5.000 Euro zugesagt. Beteiligt ist noch der Obst- und Gartenbauverein, der Sportverein VfR und die Dorfgemeinschaft Lindenstruth. Die Halle wird in Eigenleistung erstellt und soll in diesem Jahr gebaut werden.

Montag, 23. Oktober 2017

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